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Rittereiche Verlag

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Cover von „Die letzte Wache“: ein Kriegsschiff vor einem großen Planeten im schwarzen All

Die letzte Wache

Grenzland. Die ferne Front, Band 1

  • Autor: James Harwick
  • Taschenbuch, erschienen, 354 Seiten, 5,5 × 8,5 Zoll
  • ISBN 9798163775040

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Kai Brenner hatte recht. Das war sein erster Fehler.

Die Ajax ist hundertneunzehn Jahre alt, und in neun Tagen soll sie ausgemustert werden. Dann entdeckt ihr Teleskopverbund am Rand des Systems drei fremde Kriegsschiffe. Sie bremsen auf Grauwacke zu: ein Eismond, eine Raffinerie, zweitausenddreihundert Menschen in Gängen unter dem Eis. Bis sie dort sind, bleiben sechs Tage.

Kai, der Erste Offizier, schlägt Alarm, bevor seine Kommandantin es erlaubt. Die Kolonie gerät in Panik, und an den Docks sterben zwei Menschen, noch bevor der Feind da ist.

Der Admiral befiehlt, den Mond zu halten, nicht zu räumen. Die Leiterin der Kolonie will ohnehin bleiben. Dann wird die Kommandantin im ersten Gefecht schwer verwundet, und das Schiff gehört Kai: ein beschädigter Zerstörer, eine Besatzung, die an ihm zweifelt, ein Befehl, der eindeutig ist. Und unter dem Eis warten zweitausenddreihundert Menschen darauf, dass jemand entscheidet.

Jeder Sieg hat einen Preis. Er steht im Totenbuch der Ajax.

Military Science Fiction, wie sie sein soll

  • harte Physik statt Effekten: Abstand, Wärme, Lichtlaufzeit und Reaktionsmasse entscheiden jedes Gefecht
  • ein Gegner, der nicht antwortet und über den man fast nichts weiß
  • Figuren mit Schuld, Mut und guten Gründen, auf beiden Seiten eines Befehls
  • für Leserinnen und Leser von James S. A. Corey, Andreas Brandhorst und Robert Charles Wilson
  • ein Ende, das den Krieg nicht beendet, sondern alles verändert, was man über ihn zu wissen glaubte

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